8 Tipps für erfolgreiches Newsletter-Marketing – Teil 1

Wer kennt das nicht: man hat sein E-Mail-Postfach sorgfältig geleert, aber am nächsten Tag ist dieser wieder überschwemmt mit Nachrichten?! Wer einen guten Spam-Filter hat, bekommt nur die Mails, die er auch wirklich braucht: Rechnungen, Anmeldungen, Passwörter, abonnierte Newsletter, private E-Mails. Es sind trotzdem eine Menge. Und die Anforderungen an einen Newsletter sind groß. Der eigene Newsletter soll nicht nur von möglichst vielen Empfängern geöffnet und gelesen werden. Im besten Fall soll er die Kunden zu einem Kauf anregen. Wie also kriegen Sie das hin? Auf die nachfolgenden 8 Punkte sollten Sie besondere Aufmerksamkeit legen, um erfolgreich Newsletter-Marketing zu betreiben.

 

1) Mobil sein

Am allerwichtigsten heutzutage ist, dass ihre E-Mails auf mobilen Endgeräten einwandfrei lesbar sind. Über 50 Prozent der E-Mails werden mittlerweile mit einem Smartphone oder Tablet aufgemacht und gelesen. Um Darstellungsfehler zu vermeiden (auch bei der Gestaltung der eigenen Homepage), ist Responsive Design die Lösung und unumgänglich.

2) Überschaubar und einladend

Weniger ist mehr! Für einen Newsletter heißt das, ihn nicht mit Bildern, Angeboten und Informationen zu überladen. Das Wesentliche sollte hervorgehoben werden. Vor allem eine einfache und logische Struktur sind wichtig. Als erstes sollte dem Leser die Autovorschau (auch „Preheader“ genannt) ins Auge springen. Er muss sofort wissen wer ihn anspricht und um was es geht. Hier sollten daher Firmenname, Logo, Überschrift oder vielleicht ein passendes Bild platziert werden. Auch das Angebot muss in den sofort sichtbaren Bereich aufgenommen werden. Der weitere Text des Preheaders sollte die Betreffzeile thematisch ergänzen und das Ziel des Newsletters unterstreichen.

3) Betreffzeile = Betreffziele

Die Betreffzeile ist ausschlaggebend dafür, ob der Leser die Mail überhaupt öffnet oder nicht. Daher sollte der Inhalt hier klar kommuniziert werden. Formulieren sie eine Betreffzeile, die neugierig macht. Rabattcodes, Gutscheine oder Hinweise auf Verkaufsaktionen erhöhen die Chancen, dass der Newsletter geöffnet wird. Typische Spam-Wörter wie „kostenlos“ oder „gratis“ sollten Sie lieber vermeiden. Auch sollten Sie sich an die empfohlenen 40 Zeichen halten. Die Betreffzeile wird sonst in vielen E-Mail-Programmen abgeschnitten und damit auch vielleicht wichtige Informationen gleich mit. Die direkte Anrede mit Namen macht hier allerdings keinen Sinn. Schon eine Zeile unten drunter kommt die Anrede sowieso vor. Auch ist sich der Kunde durchaus bewusst, dass Sie die Mails nicht nur an ihn verschicken. Darüber hinaus ist der Platz durch die begrenzte Zeichenzahl viel zu wertvoll, um ihn mit einer persönlichen Anrede zu vergeuden.

Dagegen können andere Angaben, wie z.B. der Wohnort des Empfängers, hilfreich sein, um die Öffnungsrate zu steigern. Solche umfeldbezogenen Hinweise stellen für die Empfänger relevante Informationen dar. Wenn die Information zum Inhalt der eigentlichen Mail passt, sollten Sie sie verwenden.

Den Betreff als Frage zu formulieren hat sich als besonders effektiv erwiesen. Warum auch nicht? 😉

4) Bilder nicht vergessen

Bild vor Text! Das ist die ultimative Regel. Die Platzierung von Bildern innerhalb des Newsletter sollte dem natürlichen Blickverlauf entsprechen. Grundsätzlich gilt:

  • Menschen erzeugen mehr Aufmerksamkeit als Gegenstände
  • Große Gruppen mehr als eine kleine Gruppe
  • Kinder mehr als Erwachsene (dem Kindchenschema sei Dank)
  • Portraits wirken stärker als Komplettaufnahmen
  • Detailabbildungen z.B. Augen wirken stärker als ein Portrait
  • Große Bilder erzeugen mehr Aufmerksamkeit als kleine
  • Bunte Bilder wirken stärker als schwarz-weiße
  • Warme Farben wirken stärker als kalte
  • Aktion im Bild wirkt stärker als Ruhe

Das große Problem mit Bildern ist natürlich, dass sie den Einstellungen der E-Mail-Programme unterliegen. Nicht immer werden alle Bilder von vornherein normal dargestellt. Oft müssen Sie vom Empfänger erst erlaubt werden. Aus diesem Grund muss der Newsletter auch ohne die Bilder funktionieren und gut lesbar sein.

Ja, Sie haben richtig gelesen, wir haben oben von 8 Punkten geschrieben und ja auch wir können rechnen. Aber wie heißt es so schön, weniger ist mehr 😉

Lesen Sie am 27.09. den zweiten Teil des Beitrags. Da erfahren Sie, wer angeschrieben werden sollte, wann der beste Zeitpunkt ist den Newsletter zu verschicken, welche Rolle  Rabatte spielen und was Sie aus einer Erfolgs-Analyse ablesen können.

 

Autor: mbs