Die clevere Art Leads zu generieren

 

Boris Pfeiffer erklärt Ihnen in einem Gastbeitrag, welche Möglichkeiten es gibt, mehr Leads und Abonnenten zu bekommen.

Früher war es ganz einfach, auf jeden neuen Blog-Artikel viele Leser zu bekommen. Einfach auf Facebook ein Gewinnspiel starten, viele Likes bekommen und dann alle Fans regelmäßig auf neue Inhalte oder neue Produkte hinweisen. Da aber Facebook nun schon seit in paar Jahren den Fans kaum noch neue Artikel anzeigt, es sei denn, man zahlt dafür, lohnt es sich wieder, E-Mail Marketing Listen aufzubauen und Reichweite außerhalb von sozialen Medien aufzubauen.

Der Aufbau einer großen Lead oder Abonnenten-Liste ist wieder in. Firmen, wie der SumoMe List Builder findet man auf fast jedem Blog. Diese Pop-Ups funktionieren zwar recht gut, aber ganz ehrlich gesagt, nerven sie den Leser und die Anmelderaten bleiben meist hinter den Erwartungen zurück.

Warum also nicht mal etwas ganz anderes ausprobieren, um an neue Adressen zu kommen? Lead Formulare in Verbindung mit Quiz oder Persönlichkeitstests funktionieren ganz hervorragend.

Zum einem gehören Quiz zu den beliebtesten Online-Inhalten und laut AdWeek sogar zu dem am meisten geteilten Inhalten in sozialen Medien überhaupt. Eine passende Infografik finden Sie hier.

Kein Wunder, denn Quiz und Tests funktionieren schon seit je her und wurden auch schon, bevor es das Internet gab, in allen Lifestyle Magazinen regelmäßig abgedruckt.

Ein Lead Formular, das nahtlos in ein Quiz eingebaut wird, bekommt im Normalfall viel bessere Conversion Raten, als ein Pop-Up Fenster.

Nutzer der Riddle Quiz Tools, wie z.B. diverse Magazine von Burda, sagen, dass 90% der Leser eines Artikels auch ein dort eingebettetes, zum Thema passendes Quiz anfangen. Von diesen Lesern beenden das Quiz meist ca. 80%. Das bedeutet, dass über 70% der Leser auch das Lead Formular sehen und ein Großteil davon auch das Formular ausfüllt. Warum? Weil der Quiz Kandidat sowieso schon beim Beantworten von Fragen ist und ein weiteres Formular keine große Hürde mehr darstellt.

Der Leser hat jetzt bereits mehrere Minuten mit dem Beantworten von Fragen verbracht und will auf jeden Fall sein Ergebnis sehen. Ein Quiz-Formular, das nach der letzten Frage und vor der Anzeige der Antwort eingeblendet wird, hat die besten Conversion Raten. Man könnte das Ausfüllen des Formulares auch verpflichtend machen und sonst keine Ergebnisse anzeigen, aber das wird zu sehr vielen schlechten Leads und verärgerten Lesern führen.

Die Quiz Tools auf Riddle.com erlauben dies zwar, aber ich rate von dieser Praxis dringend ab. Man könnte allerdings anbieten, allen Abonnenten die Quiz-Lösungen per E-Mail zukommen zu lassen, statt diese direkt im Test anzuzeigen. Die besten Ausfüllraten bekommt man, wenn im Rahmen des Formulares ein klarer Vorteil für Abonnenten angezeigt wird. In meinem Beispiel unten bietet sich das Zusenden von weiteren Scherzfragen per E-Mail an.

Bei Riddle.com können Leads entweder in einer downloadbaren CSV-Datei oder direkt in MailChimp gesammelt werden.

Profitipps:

Die Quiz von Riddle können auch problemlos in einer IAB Werbeeinheit angezeigt werden. Hier dazu ein Beispiel:

 

 

Kombiniert man diese Art der Verbreitung mit einem eigenen Conversion Pixel kann man aus den Quiz hoch effiziente Lead Werbung machen und Werbepartner auf Basis von erhaltenen Leads bezahlen.

Die Riddle Kunden Disney und Marvel nutzen dies zum Beispiel für die Bewerbung neuer Filme und sagen, dass teilweise bis zu 20% der Leute, die das Quiz gesehen haben, alle Fragen beantwortet haben. Bei normalen Klickraten unter einem Prozent, sind das unglaubliche Werte, die einmal mehr zeigen, wie gut Quiz im Internet funktionieren.

Beispiel:

Kurzes Quiz mit Lead Formular

 


Die Erstellung von Quiz mit eingebauten Lead Formularen ist auf riddle.com übrigens völlig kostenlos.

 

Über den Autor – Boris Pfeiffer

Boris PfeifferBoris Pfeiffer ist der Gründer und Geschäftsführer von Riddle.com.

Vor der Gründung von Riddle hat Pfeiffer das Internet Advertising von Monster.com in Europa als Geschäftsführer aufgebaut und geleitet und danach den Spielehersteller Kabam.com in Europa aufgebaut. Als typischen Saarländer zieht es ihn immer wieder ins Saarland zurück, so dass er auch Riddle von Saarbrücken aus leitet.

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borispfeiffer

Twitter: @bopfger – https://twitter.com/bopfger