Fake Follower

 

Jeder kennt es. Sie sind lästig und können schnell den guten Ruf des Unternehmens zerstören. Die Rede ist von sogenannten „Fake Followern“. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Fake-Accounts aufspüren und was Sie dagegen machen können.

Anzeige:

Fake Follower gibt es in jedem sozialen Netzwerk. Es sind Profile, die nur zum Liken, Teilen und zum Folgen erstellt werden und dann nicht mehr genutzt werden. Sehr beliebt ist auch das Einschleusen in Gruppen zur Verbreitung von Viren-Links oder kostenpflichtigen Portalen.

Twitter

Besonders auffallend sind die Geister-Profile bei Twitter. Meist sind dort die Profile geschützt, sodass man nicht sieht, wer das eigentlich ist. Sollte das Profil nicht geschützt sein, ist oft keine Biographie vorhanden und wenn, dann eher mit sinnfreien Texten ausgestattet. Zudem sollte man einen Blick auf die Timeline des Nutzers werfen. Die dortigen Inhalte können viel verraten. Mit dem Tool „Crowdfire“ können Sie sehen, wie aktiv Ihre Follower sind und welche Inhalte sie verbreiten.

Wir haben Crowdfire bei unserem Twitter-Account angewendet.

Facebook

Nicht nur bei Twitter gibt es Fake Follower. Auch bei Facebook oder Instagram sind sie vertreten. Bei Facebook ist es auffallend, wenn: die Unternehmensseite eine hohe „Gefällt mir“-Angabe hat, aber die Interaktionen mit den Inhalten nur gering sind. Besonders seltsam wird es dann, wenn manche Posts plötzlich an die 1.500 Likes kommen, jedoch ein zweistelliger Wert Normalität ist. Bei Facebook kann man nicht nur die eigene Seite mit gekauften Likes pushen, sondern auch einzelne Beiträge. Mit dem Tool „Like Check“ können Sie herausfinden, aus welchem Land die Likes der Seiten kommen.

Meist sind gekaufte „Liker“ aus dem Ausland, also die Länder, die auf den ersten Blick geografisch gesehen keine Verbindung haben. Jedoch kann man diese Aussage nicht auf alle Fan-Seiten beziehen, denn es kommt immer darauf an, welche Dienstleistung wo angeboten wird.

Hier zum Beispiel der Like-Check unserer Facebook-Seite:

Instagram

Auch hier erkennt man, wie bei Twitter, die Fake-Profile schnell am Namen. Namen, die eine Follower-Aufforderung oder auch lange Zahlenfolgen enthalten, sind ein Indiz dafür.  Zudem sollte auch ein Blick in die Chronik geworfen werden. Auch hier können Sie mit dem Tool „Crowdfire“ überprüfen, ob Ihre Follower Fake Follower sind.

Fazit

Die Fake Follower tauchen überall auf. Wichtig ist es jedoch, nicht zu vergessen, dass man die oben genannten Merkmale nicht stur auf alle Seiten interpretiert. Wenn jemand bei Twitter, Facebook und Instagram mehr teilt und liked als eigene Inhalte zu produzieren, der ist nicht gleich ein Fake-Account. Er kann auch ein echter privater Nutzer sein, der nicht viel von sich preisgeben will. Eine schöne Infografik dazu: Checkliste Twitter Fakes