Instagram mit Business-Profilen

 

Facebook hat es. Und Instagram jetzt auch. Es geht um die Business-Profile. Somit haben Unternehmen die Möglichkeit das Verhalten ihrer Nutzer direkt zu analysieren und darauf entsprechend zu reagieren.

Mit den neuen Profilen können sich Unternehmen von dem Rest der Nutzer optisch und auch technisch differenzieren. Damit folgt Instagram mit der Neuerung der Konzernmutter Facebook. Auch dort gibt es Business-Profile, die sogenannten Brand Pages.

Instagram möchte damit den Unternehmen helfen, eine bessere Übersicht und Kontrolle über ihren Erfolg bei Nutzern zu bekommen. Außerdem lässt sich bei eigenen Anzeigen nachvollziehen, wie groß die Reichweite der einzelnen Inhalte ist.

Eine weitere Änderung gibt es bei den Anzeigen. Man kann nun auch über die App Anzeigen erstellen. Kunden wiederum können auch direkt in der App darauf reagieren, indem sie zum Beispiel Dienstleistungen sofort buchen oder in Anspruch nehmen.

Instagram begründet die Änderungen damit, dass die Unternehmen, die als Brand Page bei Facebook sind, gleichzeitig auch auf Instagram vertreten sind. Damit soll es Unternehmen einfacher gemacht werden, auf beiden sozialen Plattformen Werbung zu betreiben. Dies könnte auch der Anstoß für eine weitere Änderung gewesen sein: Instagram erhöht die mögliche Videolänge von bislang 15 Sekunden auf eine Minute. Mehr verfügbare Videozeit heißt auch mehr Potenzial, aber auch höhere Anforderungen. Nun kann sich das Unternehmen oder eine einzelne Marke zwar noch besser vorstellen und positionieren, aber sie sollten sich immer noch auf die Kernaussage beschränken. Denn so freuen sich dann Unternehmen/Marken und Kunden gleichermaßen.

Durch die Übernahme Instagrams durch Facebook war es vorauszusehen, dass einige der Facebook-Funktionen auf Instagram übertragen werden. So auch der Algorithmus, der gerade neu eingeführt wurde. Genau wie bei Facebook oder auch Twitter soll dieser dafür sorgen, dass die Nutzer nun für sie relevante Bilder ohne chronologische Reihenfolge gezeigt bekommen. Wie schon zuvor bei Facebook und Twitter kam die Änderung der chronologischen Timeline bei den Nutzern nicht so gut an.

Meinung aus der Redaktion:

Alles in allem war es wirklich kein Wunder, dass das Unternehmen nun gängige Gadgets auf allen Kanälen spielt. Praktisch ist, dass man sich den Ball auf beiden Plattformen zuspielen kann und sich somit nicht die Gelegenheit auf mehr Reichweite entgehen lässt.
Eine runde Sache, die uns wieder zeigt: Werben und Streuen leicht gemacht.