Monitoring Tools – die wissen Bescheid!

Social Media Monitoring wird auch in Zukunft immer mehr Bedeutung in Unternehmen geschenkt. Für eine optimale Nutzung müssen die aus dem Monitoring resultierenden Analysen und Erkenntnisse abgeleitet werden und die Ergebnisse an die jeweiligen zuständigen Abteilungen weitergesendet werden. Dieser beschriebene Prozess muss von den Unternehmen integriert werden, um eine kontinuierliche und einheitliche Social Media-Marketing-Strategie festzulegen, die im Unternehmen etabliert werden kann.

Monitoring Tools können im Unternehmen die Work Flow- Funktionen optimieren durch z.B. Zuweisung von Zuständigkeit für einzelne Beiträge. Ebenso sind die Engagement-Funktionen sehr beliebt bei den Anwendern. Engagement-Funktionen bei Monitoring Tools bedeuten, dass die Interaktion mit einem einzelnen User direkt aus dem Tool erfolgen kann. Rich Media (Videos, Bewegtbilder) gewinnen zunehmend an Bedeutung im Netz und werden häufiger verbreitet. Hierbei helfen Monitoring Tools wiederum, um im Rich Media enthaltene Brand Namen oder Logos zu erkennen und diese zu tracken. Der aktuelle Forschungsgegenstand ist die Entwicklung geeigneter Metriken und Kennzahlen, die das Social Media quantifizierbar machen sollen, um repräsentative Ergebnisse zu erhalten.  Die Fragestellung hierbei beläuft sich darauf „WIE die Reichweite in welchem Maß eines Beitrages gemessen werden kann“.

 

3 wichtige Faktoren im Social Media

  • Vertrauen, d.h. selektive Wahrnehmung von Nutzern, die sich über ein bestimmtes Produkt in SM Beiträgen austauschen, wird mehr Vertrauen geschenkt (Empfehlungsmarketing 2.0)
  • Zeit, d.h. durch die fortschreitende Globalisierung und mediale Vernetzung und Ausbau der Digitalen Infrastrukturen, werden Kauftransaktionen von global agierenden Unternehmen schon per Mausklick binnen Sekunden auf dem Internationalen Bankett getätigt. Ebenso rapide entstehen Informationen, Meinungen über Produkte in SM Beiträgen. Die Reichweite dieser Informationen kann sich innerhalb von Sekunden über den Globus verteilen.
  • Masse, d.h. jeder kann Informationen erzeugen und diese weiterverbreiten.

Die neue Diziplin: Die Big Data durch Monitoring Tools analysieren

Sammeln, strukturieren und analysieren von Kundendaten sowie Aussagen, die sich im Web über ein Unternehmen/Marke verbreiten, kann durch Monitoring Tools analysiert und quantifizierbar gemacht werden.

  • Prinzip:
    • Beobachten (der besten Daten),
    • Analysieren (Text und Bilder),
    • Reporten (direkt & einfach),
    • Handeln (use case basiert, Insights in konkrete Handlungen mit der Use case)

Monitoring Tools verbinden also Marktforschungsansätze mit praktischem Monitoring in Echtzeit, um die eigenen Bestands- sowie Neukunden besser zu verstehen. Hierbei kann das Unternehmen ablesen wie ausgeprägt ihre eigene Kommunikation von Unternehmen zu Rezipienten im Web 2.0 ist (#Zielgruppebesserkennen).

 

Welche Leistung gibt es für die Kunden?

Das Monitoring Tool kann genutzt werden, um die Onlinepräsenz quantifizierbar zu machen und ggf. beratende Ansätze zu vermitteln: in welchen Bereichen muss die Social Media oder Online-Präsenz mehr ausgebaut werden oder wo Sie überhaupt erst aufgestellt werden sollte.

  • Beispiel: Social Media Analyse Facebook –> Aktivität: Owner vs. Audience.

Dadurch kann ein Unternehmen seine Online, Social Media & Brand Präsenz ablesen und relevante Werte werden quantifizierbar angegeben, z.B. wie viele Follower das Keyword „#Ausverkauft“ benutzt haben.

Zudem besitzen viele Monitoring Tools sog. Specials, wie z.B. „Shitstorm-Alarm“ – eine Zusatzfunktion die Unternehmen im Web 2.0 die Grundlage gibt einen Shitstorm frühzeitig zu erkennen, um darauf adäquat reagieren zu können, was auch das Krisenmanagement optimiert. Die fertige Auswertung und Übersicht über die Brand Awareness einer Marke oder die Social Media Präsenz eines Unternehmens werden den Kunden in Form von numerischen Relativen in Diagrammen und Graphen digital oder haptisch auf Papier zur Verfügung gestellt.

 

Lest nächste Woche zu diesem Thema, welche Fehler man hier tunlichst vermeiden sollte! 

 

Autor: Stefan Albrecht