Rückzug der Printmedien

Klassische Zeitungen werden in der heutigen Zeit immer weniger gekauft. Das zeigt eine Untersuchung des IVW (Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.) anhand von bekannten Tageszeitungen.

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Die Auflagen der Printmedien sinken stetig. Die Leser steigen vermehrt auf Online-Inhalte um. Deshalb sagt auch der amerikanische Journalismus-Experte Jeff Jarvis, dass sich die Zeitungen an Medien-Giganten wie Google oder Facebook halten müssen. Die Leser müssen dort abgeholt werden, wo sie sich vermehrt befinden.  Zeitungen können mit „Homeless Media“ alle Inhalte in den Medienkanälen publizieren. So verliert der Inhalt zwar seinen festen Aufenthaltsort, aber dafür erreicht man mehr Nutzer. Die IVW-Ausweisung können Sie hier nachlesen.

Unsere Meinung

Gedruckte Zeitungen gehören zu einem festen Bestandteil unseres Alltags, wie zum Beispiel der erste Blick in die Zeitung am Frühstückstisch. Wenn man eine Zeitung in der Hand hält, dann liest man Artikel eher mit Bedacht als eine Meldung unter vielen anderen, die im eigenen Feed erscheinen. Im Internet werden die gebotenen Inhalte nun mal meist nur überflogen. Man muss für sich abwägen, welches Ziel man verfolgt: Erreichung einer breiten Masse oder erhöhte Reaktionsquote. Im Zuge der Digitalisierung kann man seine geliebten Zeitungen natürlich auch als E-Paper erhalten. Wie sehen Sie das? Lesen Sie lieber analog oder digital?