Suchmaschinen werden intelligenter

 

Suchmaschinen sind zu einem ständigen Begleiter in unserem Leben geworden. Statt jemanden nach Informationen zu fragen oder diese nachzuschlagen, verwenden wir Suchmaschinen wie Google oder Bing. Diese Konzerne versuchen die Entwicklung stetig zu verbessern. Doch wo sind dabei die Schwerpunkte?

Suchmaschinen müssen vor allem mobile-freundlich sein, da vieles nur noch mit dem Smartphone erledigt wird. Es gibt jedoch auch andere Aspekte.

Die Sprachsuche

Wir sind viel unterwegs und es ist einfacher und schneller mit dem Handy etwas im Internet zu suchen. Durch den Stress-Faktor und die kleine Tastatur wird das Tippen meist zu einer kleinen Herausforderung. Daher nutzen die meisten von uns die Sprachsuche. Und so ändern sich auch die Suchanfragen. Aus „Kino Saarbrücken“ wird dann ein „ Welche Kinos gibt es in Saarbrücken“. Sprachfunktionen wie „Ok Google“ sorgen dafür, dass die Suchmaschinen uns immer besser verstehen können. Allerdings gibt es immer noch Defizite, denn es gibt ab und zu noch immer Verständnisprobleme.

Die Assistenten

Die neuen Smartphones bieten sogar einen virtuellen Assistenten an. Apple hat „Siri“, Android hat „Google Now“ und Microsoft verwendet „Cortana“. Diese sogenannten Bots sollen dem Nutzer die Bedienung des Handys einfacher machen sowie die klassische Suchmaschine ersetzen und verbessern. Die Sprachassistenten zeigen uns die nächste Tankstelle oder wie man am schnellsten von A nach B kommt. Einige Funktionen sind allerdings nur auf Englisch verfügbar. Aber das wird sich bald ändern, denn die Assistenten haben gute Voraussetzungen die üblichen Suchmaschinen zu ersetzen.

Dazu passt, dass Google noch in diesem Jahr „Google Home“ auf dem Markt bringt. Dieser kann direkt auf Fragen reagieren und sofort darauf antworten.

Die Personalisierung

Google und Co. wollen uns Nutzer besser kennen lernen und daher brauchen sie Informationen. Dazu nutzen sie die Daten aus vorherigen Anfragen und Klicks. Diese Erkenntnisse beeinflussen dann unsere nächsten Suchergebnisse. Durch Smartphones bekommen die Konzerne sogar noch mehr Daten. Denn Apps verraten welche Spiele oder Anwendungen wir benutzen, welche Nachrichten wir lesen oder wo wir uns gerade aufhalten. Das und mehr nutzen Google oder Microsoft, um die eigenen Angebote optimal auf den Nutzer anzupassen.

Die Bilderkennung

Visueller Content wie Bilder oder Videos werden immer wichtiger. Google, zum Beispiel, ist in der Lage den Aufnahmeort eines Bildes zu erkennen. Denn Google kann Bilder im virtuellen Gedächtnis speichern und so mit anderen Bildern von Orten abgleichen. Dasselbe geht auch mit Bildern von Tieren. Schon jetzt kann Google herausfinden, ob ein bestimmtes Bild schon woanders im Netz aufgetaucht ist.

Fazit

Wie man erkennen kann, bieten uns die Suchmaschinen schon eine Menge Funktionen an. Sprachsuchen wie „Ok Google“ oder Assistenten wie „Siri“ machen unser Leben etwas einfacher. Dennoch sind die Funktionen teilweise noch nicht ganz ausgereift und noch ausbaufähig. Wir denken jedoch, dass neben den Suchmaschinen auch die dahinter stehenden Unternehmen die Nutzer kennen lernen und so einen Einblick in deren Vorlieben und Abneigungen, also in das Privatleben, bekommen. Was halten Sie von den Entwicklungen der Suchmaschinen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Meinungen!